Eröffnungsfilm

GLENNKILL.EIN SCHAFSKRIMI - THE SHEEP DETECTIVES

IRL 2026; Regie: Kyle Balda mit Hugh Jackman, Emma Thompson; 109 Min; FSK ab 12

Schäfer George liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm durchbricht, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären. Ein neuer, geistreicher Krimi der etwas anderen Art!

Ökologie im Film

DAS FLÜSTERN DER WÄLDER

F 2025; Regie: Vincent Munier; 100 Min; FSK ohne Altersangabe

Der Filmemacher durchstreift mit seinem Vater Michel und seinem Sohn Simon die Wälder der Vogesen, um scheue Wildtiere wie Luchs, Kauz oder Auerhahn zu beobachten und zu fotografieren. Indem sein ruhiger Dokumentarfilm zum geduldigen Schauen und Lauschen einlädt, wirbt er eindringlich für mehr Rücksichtnahme auf Fauna und Flora und sensibilisiert für die Gefährdung der Tierwelt und des Biotops Wald durch menschliche Eingriffe.

In Kooperation mit BUND/NABU.

Eröffnungsfilm

GLENNKILL.EIN SCHAFSKRIMI - THE SHEEP DETECTIVES

IRL 2026; Regie: Kyle Balda mit Hugh Jackman, Emma Thompson; 109 Min; FSK ab 12

Schäfer George liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm durchbricht, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären. Ein neuer, geistreicher Krimi der etwas anderen Art!

Am 8.9. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.

Am 9.9. zeigen wir die OmU Fassung

Interkulturelle Wochen

GELBE BRIEFE

Deutschland 2025, Regie: Ilker Çatak mit Özgü Namal, Tansu BiIçer; 128 Min; OmU

Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.

Interkulturelle Wochen

30 JAHRE MIT KARDEŞ TÜRKÜLER - SONGS OF FRATERNITY

TR/D 2025; Regie: Çayan Demirel, Ayşe Çetinbaş; 108 Min; OmU

Der Dokumentarfilm erzählt die 30-jährige Geschichte der Musikgruppe “Kardeş Türküler”, die als ein Projekt des Folklore-Clubs der Boğaziçi Universität 1993 ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, die ganze Bandbreite der musikalischen Traditionen Anatoliens aufzugreifen und neu zu interpretieren. “Kardeş Türküler” wurden zu einem Symbol für den Zusammenhalt der verschiedensten ethnischen Gruppen und für die Vision, dass Kulturen und Sprachen nicht durch Grenzen voneinander getrennt werden können. Auf ihren legendären Konzerten traten verschiedenste Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Dichter*innen auf, so etwa Hrant Dink, Neşet Ertaş, Reem Kelani, Sezen Aksu, Arto Tunçboyacıyan, der Sayat Nova-Chor und viele andere.  Es wird gezeigt, wie die Entwicklung der Gruppe von den Anfängen bis heute, wie sie von den politischen und sozialen Ereignissen der jüngeren Geschichte der Türkei betroffen war. Wir spüren den Enthusiasmus, den die Musiker*innen und ihre Musik ausstrahlen.

Filmgespräch mit Uğur Yeşiltepe und Adil Demirci. In Kooperation mit Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e.V. und Si Filmkollektiv e.V.

Interkulturelle Wochen

DIE TIGRIS REBELLEN

TR 2016; Regie: Nedim Hazar Bora; 90 Min; OmU

Die „Tigris Rebellen“ sind die Bewohner des kurdischen Dorfes Schkefta  am Tigris im Südosten der Türkei. Sie kämpften jahrzehntelang gegen feudale Großgrundbesitzer und die türkische Armee, um in ihrem Dorf weiterleben zu können. 2020 wurde Schkefta von einem neu errichteten Staudamm  überflutet.  Der Film zeigt den armenischen Völkermord, wie er von den Vorfahren überliefert  worden ist. Dazu kommen der Krieg in Syrien und  die aktuelle autoritäre türkische Politik. Mit Stationen u.a. in einem irakisch-kurdischen Flüchtlingslager und dem umkämpften Kobane erzählt dieser Film die Geschichte von Menschen, die in Freiheit leben wollen. Aufgrund der zunehmend restriktiven Politik der türkischen Regierung seit 2015 konnte der Film in der Türkei nicht gezeigt werden, denn dadurch wäre die Sicherheit der Dorfbewohner gefährdet worden. Die Dreharbeiten und Interviews wurden im Jahre 2014 aufgenommen, zu dieser Zeit war freie Meinungsäußerung noch halbwegs möglich.

Filmgespräch mit Regisseur Nedim Hazar. In Kooperation mit  Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e.V. und interKultur e.V.

Interkulturelle Wochen

GELBE BRIEFE

Deutschland 2025, Regie: Ilker Çatak mit Özgü Namal, Tansu BiIçer; 128 Min; OmU

Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.

Am 16.9. in Kooperation mit dem Frauenring Leverkusen.

Interkulturelle Wochen

DEUTSCHLANDLIEDER - ALMANYA TÜRKÜLERI

D 2026; Regie: Nedim Hazar 85 Min; empfohlen ab 14 Jahren

Von der ersten türkischen „Gastarbeiter“- Generation in Deutschland an entstanden in der türkischstämmigen Community Lieder, die sich mit den besonderen Erfahrungen fern der Heimat auseinandersetzten. Der Film reist durch 60 Jahre Musikgeschichte mit Heimatliedern, Schlagern und Rapsongs und mündet in der Aufzeichnung einer Konzertreihe 2021/22, bei der zahlreiche Protagonisten dieser Musik gemeinsam auftraten. Mit hohem Unterhaltungswert und vielen Songs gewährt der Film einen ungewohnten, bittersüßen Einblick in die komplizierte Beziehung zwischen den türkischen Migranten und ihrem Gastland. Ein Hörgenuss und visuelles Highlight des Films ist das Finale: Eko Fresh interpretiert sein Stück „Du bist anders“ live mit Streichquartett und Band.

In Kooperation mit  Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e.V. und interKultur e.V.

Fokus Filmkunst

ROSE

D 2026; Regie: Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, Caro Braun; 98 Min; FSK ab 12

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, schreckt er auch nicht von der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurück. Wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

Fokus Filmkunst

ROSE

D 2026; Regie: Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, Caro Braun; 98 Min; FSK ab 12

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, schreckt er auch nicht von der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurück. Wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

 

Am 22.9. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.

Fokus Literatur

INGEBORG BACHMANN - JEMAND, DER EINMAL ICH WAR

D 2026; Regie: Regina Schilling mit Sandra Hüller; 95 Min; FSK ab 6

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Fokus Literatur

INGEBORG BACHMANN - JEMAND, DER EINMAL ICH WAR

D 2026; Regie: Regina Schilling mit Sandra Hüller; 95 Min; FSK ab 6

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Willkommen im Kino!/ Interkulturelle Wochen

DAS MÄDCHEN WADJDA

SA 2012; Regie : Haifaa Al-Mansour mit Reem Abdullah, Waad Mohammed; 98 Min; FSK ohne Altersangabe; empfohlen ab 10

Wie auch Al Mansour lässt sich ihre Protagonistin Wadjda von den strengen Regeln ihrer Kultur nicht einschüchtern und verfolgt ihren Traum vom eigenen Fahrrad. Als Mädchen ist ihr das eigentlich untersagt und so stößt ihr Wunsch auch bei ihrer Mutter auf wenig Verständnis. Doch Wadjda lässt sich nicht unterkriegen und beschließt an einem Koranwettbewerb teilzunehmen, um sich ihren Traum  zu erfüllen und ein Wettrennen mit dem  Nachbarsjungen zu fahren.

Fokus Iran/Interkulturelle Wochen

ALL MY SISTERS

A 2025; Regie: Massoud Bakhshi; 78 Min; FSK ab 12; OmU

In Teheran wachsen die Schwestern Mahya und Zahra als unbeschwerte junge Mädchen auf: Sie schaukeln auf dem Spielplatz, spielen mit Barbies und treiben Unfug. Die vielen Einschränkungen, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, schleichen sich nach und nach in ihr Leben. Zur Pubertät wird das Kopftuch aus dem Schrank geholt, die Großmutter erzählt ihnen religiöse Geschichten und plötzlich sind alle möglichen lustigen Dinge nicht statthaft. Gleichzeitig entwickeln sich die Schwestern – zu denen später im Film noch eine dritte Schwester, Maleka, hinzukommt – zu kritischen, sozial engagierten jungen Frauen. Ihr Onkel, der Filmemacher Massoud Bakhshi, begleitet sie von ihrer Kindheit im Jahr 2007 bis heute.

In Kooperation mit der iranischen Gemeinde.

Fokus Frankreich

DIE REICHSTE FRAU DER WELT- LA FEMME LA PLUS RICHE DU MONDE

F 2025; Regie: Thierry Klifa mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte; 121 Min; FSK ab 12

Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem genialen Wahnsinn. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Der Butler, weiß mehr als er sagt über Familiengeheimnisse. Es beginnt ein Krieg, bei dem alle Mittel recht sind.

 

Am 1.10. zeigen wir die OmU Fassung in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Ökologie im Film

SILENT FRIEND

D 2025; Regie: Ildikó Enyedi mit Tony Leung Chiu Wai, Luna Wedler; 147 Min; FSK ab 6

Ein leiser und komplexer Film  von Ildikó Enyedi, verbindet Wissenschaft und Spiritualität, Geschichte und Gegenwart, Kunst und Botanik. Der  Film bleibt lange im Gedächtnis. Im Herzen des botanischen Gartens der Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen. Ein Neurowissenschaftler aus Hongkong, der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, wagt ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum.

Einer der besten Filme des Jahres von der Grand Dame des ungarischen Kinos.

In Kooperation mit BUND/NABU.

Fokus Frankreich

DIE REICHSTE FRAU DER WELT- LA FEMME LA PLUS RICHE DU MONDE

F 2025; Regie: Thierry Klifa mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte; 121 Min; FSK ab 12

Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem genialen Wahnsinn. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Der Butler, weiß mehr als er sagt über Familiengeheimnisse. Es beginnt ein Krieg, bei dem alle Mittel recht sind.

 

Am 6.10. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.

 

Am 7.10. ist der Frauenring Leverkusen zu Gast.

Fokus Musik

THE PIANO TUNER

USA 2026; Regie: Daniel Roher mit Leo Woodall, Dustin Hoffman; 109 Min; FSK ab 12

Der alternde Klavierstimmer Harry Horowitz und sein Lehrling Niki arbeiten meistens für musikalische Banausen. Es sind reiche Leute, die sich einen Flügel als Prestigeobjekt ins Haus stellen und die Klavierstimmer schon mal fragen, ob sie als „Handwerker“ nicht auch gleich die Toilette oder den Router reparieren könnten. Harry und Niki haben schon bessere Zeiten erlebt: Nun wird der Jazzliebhaber Harry vergesslich und sollte sein Hörgerät tragen. Und Niki, das einstige Wunderkind am Klavier mit dem absoluten Gehör, leidet an Hyperakusis: Er reagiert überempfindlich auf laute Geräusche, kann nicht Musik machen und muss ständig Ohrstöpsel und Gehörschutz tragen. Aber das Leben hält auch für ihn Überraschungen bereit.

 

Am 8.10. zeigen wir die OmU Fassung

Kinderfilm des Monats

DAS GEHEIME STOCKWERK

D 2025;  Regie: Norbert Lechner  mit  Silas John, Annika Benzin; 96 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 10 Jahren

„Sind die Nazis noch an der Macht?“ – Der 12-jährige Karli entdeckt, dass ein alter Hotelaufzug eine Zeitmaschine ist und landet im Jahr 1938. Zusammen mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg löst er Rätsel um das geheimnisvolle Hotel. Durch die Verknüpfung von Detektivgeschichte mit deutscher Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus lädt der Film zum eigenen Forschen ein und öffnet einen wichtigen Dialog über Erinnerung und Verantwortung.

Fokus Musik

THE PIANO TUNER

USA 2026; Regie: Daniel Roher mit Leo Woodall, Dustin Hoffman; 109 Min; FSK ab 12

Der alternde Klavierstimmer Harry Horowitz und sein Lehrling Niki arbeiten meistens für musikalische Banausen. Es sind reiche Leute, die sich einen Flügel als Prestigeobjekt ins Haus stellen und die Klavierstimmer schon mal fragen, ob sie als „Handwerker“ nicht auch gleich die Toilette oder den Router reparieren könnten. Harry und Niki haben schon bessere Zeiten erlebt: Nun wird der Jazzliebhaber Harry vergesslich und sollte sein Hörgerät tragen. Und Niki, das einstige Wunderkind am Klavier mit dem absoluten Gehör, leidet an Hyperakusis: Er reagiert überempfindlich auf laute Geräusche, kann nicht Musik machen und muss ständig Ohrstöpsel und Gehörschutz tragen. Aber das Leben hält auch für ihn Überraschungen bereit.

Fokus Trauerarbeit

VIER MINUS DREI

A 2026; Regie: Adrian Goiginger nach dem Buch von Barbara Pachl-Eberhart mit Valerie Pachner, Robert Stadlober; 121 Min; FSK ab 12

Barbara und ihr Partner Heli leben als professionelle Clowns mit den Kindern Fini und Thimo den Traum eines alternativen, von Freude erfüllten Lebens – und lachen auch über das, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust stellt ihren Glauben an das Clown sein, an Hoffnung und an Menschlichkeit auf die härteste Probe. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren ganz eigenen Weg, mit der Trauer umzugehen. So erkennt sie Schritt für Schritt, dass das Leben trotz allem weitergeht. Valerie Pachner in einer eindrucksvollen Rolle.

Am 13.10. um 19.00 Uhr Gesprächsrunde zum Thema Trauerbewältigung mit David Roth von Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung aus Bergisch-Gladbach. Der Filmclub Leverkusen e.V. ist zu Gast.

Willkommen im Kino!

HOLA FRIDA

F 2024; Regie: André Kadi, Karine Vézina; 86 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 6 Jahren

Der Animationsfilm erzählt aus der Kindheit der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo und zeigt anschaulich, wie das Mädchen seine Fantasie nutzt, um schwere Zeiten zu ertragen. Gleichzeitig entwickelt Frida ihren unvergleichlichen künstlerischen Stil. Die düsteren Momente werden im Kontrast zu der farbenfrohen Gestaltung und Freundlichkeit der Figuren sowie dem originellen Soundtrack ausgewogen dargestellt. Der Film vermittelt kulturelles Wissen rund um Mexiko und macht es für Kinder verständlich.

Fokus Trauerarbeit

VIER MINUS DREI

A 2026; Regie: Adrian Goiginger nach dem Buch von Barbara Pachl-Eberhart mit Valerie Pachner, Robert Stadlober; 121 Min; FSK ab 12

Barbara und ihr Partner Heli leben als professionelle Clowns mit den Kindern Fini und Thimo den Traum eines alternativen, von Freude erfüllten Lebens – und lachen auch über das, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust stellt ihren Glauben an das Clown sein, an Hoffnung und an Menschlichkeit auf die härteste Probe. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren ganz eigenen Weg, mit der Trauer umzugehen. So erkennt sie Schritt für Schritt, dass das Leben trotz allem weitergeht. Valerie Pachner in einer eindrucksvollen Rolle.

Fokus Frankreich

TICKET INS LEBEN – AIMONS - NOUS VIVANTS

F 2025; Regie: Jean-Pierre Améris mit Valérie Lemercier, Gérard Darmon; 90 Min; FSK ab 12

Der Chansonnier Antoine Toussaint ist seit Jahrzehnten ein gefeierter Star. Als er auf der Bühne zusammenbricht, scheint das Ende seiner Karriere besiegelt. Frustriert plant er seinen Abgang und nimmt den nächsten Zug nach Genf. Doch die Reise verläuft anders als geplant, denn in seinem Abteil sitzt die temperamentvolle Victoire – glühender Fan des Sängers und voller unerschütterlichem Optimismus. Antoine will sie schnellstens wieder loswerden, doch Victoire lässt sich schwer abwimmeln und bringt – ohne es zu ahnen – seine Pläne ins Wanken. Zu seiner großen Überraschung wächst ihm die quirlige Nervensäge langsam ans Herz…

 

Am 2.11. zeigen wir die OmU Fassung.

In Kooperation mit der Deutsch- Französischen Gesellschaft