Holocaustgedenktag

DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE

F 2025; Regie: Kirill Serebrennikov mit August Diehl, Friederike Becht; 135 Min; FSK ab 12

Buenos Aires, 1956. Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele, der ehemalige KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten und finanziert von seiner Familie, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Justiz zu entkommen. Der Film folgt Mengeles Fluchtweg von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank. Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.

Am 24.2. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.

Kinderfilm des Monats

MOMO

D 2025; Regie: Christian Ditter nach dem Roman von Michael Ende mit Alexa Goodall, Araloyin Oshunremi, 92 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 10 Jahren

Michael Endes Zukunftsvision „Momo“ ist ein bis heute viel gelesener Klassiker mit zeitloser Thematik. In die Fußstapfen des renommierten Bestsellers und der beliebten Filmadaption von 1986 tritt nun eine neue Realfilmumsetzung von Christian Ditter, die den Stoff in die Gegenwart holt.

Musik im Film

SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE

USA 2025; Regie: Scott Cooper mit Jeremy Allen White, Jeremy Strong, 120 Min; FSK ab 12

Im Jahr 1982 arbeitet Bruce Springsteen – im Film verkörpert von Jeremy Allen White – an seinem wohl radikalsten Album: „Nebraska“. In einer Phase innerer Zerrissenheit, in der ihn der eigene Ruhm zunehmend zu erdrücken droht, entscheidet er sich bewusst gegen das Tonstudio. Stattdessen zieht er sich in die Abgeschiedenheit seines Schlafzimmers zurück. Dort entstehen keine mitreißenden Rockhymnen, sondern düstere, zerbrechliche Songs – Geschichten von Schuld, Verlorenheit und Gewalt, aufgenommen auf einem einfachen Vierspurgerät. Ein intimes Porträt eines Künstlers, der mit inneren Dämonen ringt – und dabei gerade deshalb ein Meisterwerk der Musikgeschichte schafft.

Holocaustgedenktag

DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE

F 2025; Regie: Kirill Serebrennikov mit August Diehl, Friederike Becht; 135 Min; FSK ab 12

Buenos Aires, 1956. Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele, der ehemalige KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten und finanziert von seiner Familie, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Justiz zu entkommen. Der Film folgt Mengeles Fluchtweg von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank. Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.

Am 24.2. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.

Willkommen im  Kino

AKIKO, DER FLIEGENDE AFFE

D 2024; Regie: Veit Helmer mit Benno Fürmann, Meret Becker; 68 Min; FSK ohne Altersangabe; empfohlen ab 4 Jahren

Der kleine Kapuzineraffe Akiko lebt mit seiner Familie im Zoo. Aber weil sein Großvater sich immer wieder wehmütig an das frühere Leben in Freiheit erinnert, beschließt man, Akiko hinaus in die Welt zu schicken: Er soll die Verwandtschaft im Wald zusammentrommeln, um alle im Zoo eingesperrten Tiere zu befreien. Mit einem ferngesteuerten Spielzeugflugzeug, das versehentlich in seinem Gehege landet, startet Akiko in die Freiheit. Auf seiner Mission schließt er Freundschaften mit einem Adler, einem Waschbären, einem Erdmännchen, einem Frettchen und einem Chamäleon, leistet sich aber auch mit einem Mini-Rennwagen eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Holocaustgedenktag

HANNAH ARENDT – DENKEN IST GEFÄHRLICH

USA 2025; Regie: Chana Gazit, Jeff Bieber, Sabine Krayenbühl; 86 Min; FSK ab 12

Wer war Hannah Arendt? Anhand von Originalzitaten aus ihren Schriften, mit Interviews und umfassendem Archivmaterial entsteht ein komplexes Portrait der privaten und öffentlichen Person, die zu den bedeutendsten politischen Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts zählt und deren kritische Analysen zu Totalitarismus, Antisemitismus und politischer Verantwortung auch für aktuelle Debatten über Demokratie, Menschenrechte und Extremismus große Relevanz besitzen.

Fokus Komödie

HOW TO MAKE A KILLING – UN OURS DANS LE JURA

F 2025; Franck Dubosc mit Franck Dubosc, Laure Calamy; 114 Min; FSK ab 16

Michels Schock ist groß, als plötzlich mitten auf verschneiter Straße ein Bär steht. Sein Ausweichmanöver kostet zwei Fremde das Leben, die ebenfalls dort nicht hingehören, aber zwei Millionen und eine Pistole im Kofferraum zurücklassen. Zum Glück hat Michels Frau Cathy genügend Krimis gelesen und nicht nur gute Ideen, wie man das Geld ausgeben, sondern auch die Leichen verschwinden lassen kann. Ihre Kreativität bei der Entsorgung wird nur durch die Unfähigkeit der lokalen Ermittler übertroffen. Doch so ein Haufen Kohle wird natürlich schnell vermisst und schon bald tauchen weitere Fremde in der Gegend auf. Unterhaltsame Komödie.

Am 3.3. zeigen wir die OmU-Fassung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.

Weltfrauentag

AFTER THE HUNT

USA 2025; Regie: Luca Guadagnino mit Julia Roberts, Andrew Garfield; 139 Min; FSK ab 12

Mit „After the Hunt“ hat Luca Guadagnino einen Film geschaffen, der aussehen soll wie ein intellektuelles Meisterwerk, oft aber wie eine Karikatur des akademischen Milieus wirkt. Ein fesselnder Thriller über eine College-Professorin, die an einem persönlichen und beruflichen Scheideweg steht. Als ihre Muster-Studentin einen ihrer Kollegen beschuldigt, droht ein dunkles Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit ans Licht zu kommen.

Am 4.3. in Kooperation mit dem  Frauenring Leverkusen.

Holocaustgedenktag

A REAL PAIN

USA 2024; Regie: Jesse Eisenberg mit Kieran Culkin, Jennifer Grey; 89 Min; FSK ab 12

Die gegensätzlichen Cousins David und Benji reisen von New York nach Polen, um die Geschichte ihrer Familie zu erforschen – ein Geschenk ihrer verstorbenen Großmutter, einer Holocaust-Überlebenden. Während sie an einer geführten Erinnerungsreise teilnehmen, kommen Spannungen und Krisen ans Licht. Humorvoll und zugleich bedrückend beleuchtet der Film die Suche nach Identität und den Umgang mit transgenerationalem Trauma.

Internationaler Frauentag

ELAHA

D 2023, Regie: Milena Aboyan mit Bayan Layla, Derya Durmaz; 110 Min; FSK ab 12

Eine nackte junge Frau steht vor einer laufenden Waschmaschine. Rückblende. Die 22-jährige Elaha versucht zwanghaft, eine vermeintliche Unschuld zurück zu gewinnen, die sie durch Sex verloren hat. Ein plastischer Chirurg soll ihre sogenannte Jungfräulichkeit wieder herstellen. Doch sie kann das Geld für den kostspieligen Eingriff nicht aufbringen. Auf der Suche nach einer Alternative stößt sie auf ein besonderes Produkt — eine Kapsel mit künstlichem Blut. Doch diese vermeintliche Lösung zwingt sie in die Selbstausbeutung. Nach einigen schweren Rückschlägen entscheidet sich Elaha für ihre selbstbestimmte Sexualität als Frau.

In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Leverkusen.

Neue deutsche Filme aktuell

ZWEIGSTELLE

D 2025; Regie: Julius Grimm  mit Sarah Mahita, Rainer Bock; 105 Min; FSK ab 6

Als hätten sie nicht schon genug Probleme, geraten Resi und ihre drei Freunde auf der Fahrt in die Alpen in einen tödlichen Unfall. Prompt findet sich die Clique in einer bayerischen Jenseits-Behörde wieder, die über ihr weiteres Schicksal entscheiden soll. Elysium, Fegefeuer, Wiedergeburt – alles scheint möglich. Doch als klar wird, dass der Gruppe jegliche Überzeugung fehlt, stellt sich die entscheidende Frage: Was zum Teufel passiert mit jemandem, der zu Lebzeiten an NICHTS geglaubt hat?

Am 10.3. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.

Viertägiges Film- und Diskursfestival

Human Rights Filmtage Leverkusen 2026

Organisiert werden die „Human Rights Filmtage“ vom Kommunalen Kino VHS Leverkusen, dem Verein zur Unterstützung kommunaler Filmarbeit e. V. sowie dem Kölner Menschenrechtsverein Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e. V.

Menschenrechte in Krisenregionen. Im Fokus stehen fünf Länder bzw. Regionen: die Türkei, der Iran, der Irak, Syrien und Afghanistan.
Durch die gezielte Auswahl von Dokumentar- und Spielfilmen sowie begleitende Gesprächsrunden zu den jeweiligen Ländern werden aktuelle politische Entwicklungen, Menschenrechtsverletzungen, soziale Umbrüche und die Lebensrealitäten von Menschen im Exil beleuchtet. Ziel der Veranstaltung ist es, durch die Kraft des Films einen öffentlichen Raum für Aufklärung, Austausch und Empathie zu schaffen. In begleitenden Gesprächsrunden mit Gästen aus der Diaspora, mit Filmregisseurinnen und Filmschaffenden sowie mit Menschenrechtsaktivistinnen möchten wir Hintergründe vertiefen, die Stimmen der Betroffenen hörbar machen und zur kritischen Auseinandersetzung einladen.

9.3. 18.00 Uhr ELAHA – Internationaler Frauentag
11.3. 17.00 Uhr MY STOLEN PLANET – Fokus Iran, ab 18.30 Uhr Gesprächsrunde mit Mariam Claren & Said Boluri
11.3. 19.30 Uhr EIN EINFACHER UNFALL – Fokus Iran
12.3. 16.30 Uhr KABUL – CITY IN THE WIND – Fokus Afghanistan, ab 18.00 Uhr Gesprächsrunde mit Sadaf Zahedi & Trina Mansoor
12.3. 19.00 Uhr RULE BREAKERS – DIE SCHULE DES MUTES Fokus Afghanistan
13.3. 17.00 Uhr TROTZ ALLEDEM – Fokus Syrien, ab 18.30 Uhr Gesprächsrunde mit dem Regisseur Robert Krieg
13.3. 19.30 Uhr EIN KUCHEN FÜR DEN PRÄSIDENTEN – Fokus Irak
14.3. 16.30 Uhr A HOPEFUL SUN – Fokus Türkei
14.3. 17.00 Uhr YIBO – Fokus Türkei, ab 17.45 Uhr Gesprächsrunde mit den Regisseuren Özgür Ünal & Sürkan Demir & Derya Bozarslan
14.3. 19.00 Uhr GELBE BRIEFE – Fokus Türkei