Holocaustgedenktag
F 2025; Regie: Kirill Serebrennikov mit August Diehl, Friederike Becht; 135 Min; FSK ab 12
Buenos Aires, 1956. Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele, der ehemalige KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten und finanziert von seiner Familie, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Justiz zu entkommen. Der Film folgt Mengeles Fluchtweg von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank. Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.
Am 24.2. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Kinderfilm des Monats
D 2025; Regie: Christian Ditter nach dem Roman von Michael Ende mit Alexa Goodall, Araloyin Oshunremi, 92 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 10 Jahren
Michael Endes Zukunftsvision „Momo“ ist ein bis heute viel gelesener Klassiker mit zeitloser Thematik. In die Fußstapfen des renommierten Bestsellers und der beliebten Filmadaption von 1986 tritt nun eine neue Realfilmumsetzung von Christian Ditter, die den Stoff in die Gegenwart holt.
Musik im Film
USA 2025; Regie: Scott Cooper mit Jeremy Allen White, Jeremy Strong, 120 Min; FSK ab 12
Im Jahr 1982 arbeitet Bruce Springsteen – im Film verkörpert von Jeremy Allen White – an seinem wohl radikalsten Album: „Nebraska“. In einer Phase innerer Zerrissenheit, in der ihn der eigene Ruhm zunehmend zu erdrücken droht, entscheidet er sich bewusst gegen das Tonstudio. Stattdessen zieht er sich in die Abgeschiedenheit seines Schlafzimmers zurück. Dort entstehen keine mitreißenden Rockhymnen, sondern düstere, zerbrechliche Songs – Geschichten von Schuld, Verlorenheit und Gewalt, aufgenommen auf einem einfachen Vierspurgerät. Ein intimes Porträt eines Künstlers, der mit inneren Dämonen ringt – und dabei gerade deshalb ein Meisterwerk der Musikgeschichte schafft.
Holocaustgedenktag
F 2025; Regie: Kirill Serebrennikov mit August Diehl, Friederike Becht; 135 Min; FSK ab 12
Buenos Aires, 1956. Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele, der ehemalige KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten und finanziert von seiner Familie, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Justiz zu entkommen. Der Film folgt Mengeles Fluchtweg von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank. Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.
Am 24.2. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Willkommen im Kino
D 2024; Regie: Veit Helmer mit Benno Fürmann, Meret Becker; 68 Min; FSK ohne Altersangabe; empfohlen ab 4 Jahren
Der kleine Kapuzineraffe Akiko lebt mit seiner Familie im Zoo. Aber weil sein Großvater sich immer wieder wehmütig an das frühere Leben in Freiheit erinnert, beschließt man, Akiko hinaus in die Welt zu schicken: Er soll die Verwandtschaft im Wald zusammentrommeln, um alle im Zoo eingesperrten Tiere zu befreien. Mit einem ferngesteuerten Spielzeugflugzeug, das versehentlich in seinem Gehege landet, startet Akiko in die Freiheit. Auf seiner Mission schließt er Freundschaften mit einem Adler, einem Waschbären, einem Erdmännchen, einem Frettchen und einem Chamäleon, leistet sich aber auch mit einem Mini-Rennwagen eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Holocaustgedenktag
USA 2025; Regie: Chana Gazit, Jeff Bieber, Sabine Krayenbühl; 86 Min; FSK ab 12
Wer war Hannah Arendt? Anhand von Originalzitaten aus ihren Schriften, mit Interviews und umfassendem Archivmaterial entsteht ein komplexes Portrait der privaten und öffentlichen Person, die zu den bedeutendsten politischen Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts zählt und deren kritische Analysen zu Totalitarismus, Antisemitismus und politischer Verantwortung auch für aktuelle Debatten über Demokratie, Menschenrechte und Extremismus große Relevanz besitzen.
Fokus Komödie
F 2025; Franck Dubosc mit Franck Dubosc, Laure Calamy; 114 Min; FSK ab 16
Michels Schock ist groß, als plötzlich mitten auf verschneiter Straße ein Bär steht. Sein Ausweichmanöver kostet zwei Fremde das Leben, die ebenfalls dort nicht hingehören, aber zwei Millionen und eine Pistole im Kofferraum zurücklassen. Zum Glück hat Michels Frau Cathy genügend Krimis gelesen und nicht nur gute Ideen, wie man das Geld ausgeben, sondern auch die Leichen verschwinden lassen kann. Ihre Kreativität bei der Entsorgung wird nur durch die Unfähigkeit der lokalen Ermittler übertroffen. Doch so ein Haufen Kohle wird natürlich schnell vermisst und schon bald tauchen weitere Fremde in der Gegend auf. Unterhaltsame Komödie.
Am 3.3. zeigen wir die OmU-Fassung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.
Weltfrauentag
USA 2025; Regie: Luca Guadagnino mit Julia Roberts, Andrew Garfield; 139 Min; FSK ab 12
Mit „After the Hunt“ hat Luca Guadagnino einen Film geschaffen, der aussehen soll wie ein intellektuelles Meisterwerk, oft aber wie eine Karikatur des akademischen Milieus wirkt. Ein fesselnder Thriller über eine College-Professorin, die an einem persönlichen und beruflichen Scheideweg steht. Als ihre Muster-Studentin einen ihrer Kollegen beschuldigt, droht ein dunkles Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit ans Licht zu kommen.
Am 4.3. in Kooperation mit dem Frauenring Leverkusen.
Holocaustgedenktag
USA 2024; Regie: Jesse Eisenberg mit Kieran Culkin, Jennifer Grey; 89 Min; FSK ab 12
Die gegensätzlichen Cousins David und Benji reisen von New York nach Polen, um die Geschichte ihrer Familie zu erforschen – ein Geschenk ihrer verstorbenen Großmutter, einer Holocaust-Überlebenden. Während sie an einer geführten Erinnerungsreise teilnehmen, kommen Spannungen und Krisen ans Licht. Humorvoll und zugleich bedrückend beleuchtet der Film die Suche nach Identität und den Umgang mit transgenerationalem Trauma.
Internationaler Frauentag
D 2023, Regie: Milena Aboyan mit Bayan Layla, Derya Durmaz; 110 Min; FSK ab 12
Eine nackte junge Frau steht vor einer laufenden Waschmaschine. Rückblende. Die 22-jährige Elaha versucht zwanghaft, eine vermeintliche Unschuld zurück zu gewinnen, die sie durch Sex verloren hat. Ein plastischer Chirurg soll ihre sogenannte Jungfräulichkeit wieder herstellen. Doch sie kann das Geld für den kostspieligen Eingriff nicht aufbringen. Auf der Suche nach einer Alternative stößt sie auf ein besonderes Produkt — eine Kapsel mit künstlichem Blut. Doch diese vermeintliche Lösung zwingt sie in die Selbstausbeutung. Nach einigen schweren Rückschlägen entscheidet sich Elaha für ihre selbstbestimmte Sexualität als Frau.
In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Leverkusen.
Neue deutsche Filme aktuell
D 2025; Regie: Julius Grimm mit Sarah Mahita, Rainer Bock; 105 Min; FSK ab 6
Als hätten sie nicht schon genug Probleme, geraten Resi und ihre drei Freunde auf der Fahrt in die Alpen in einen tödlichen Unfall. Prompt findet sich die Clique in einer bayerischen Jenseits-Behörde wieder, die über ihr weiteres Schicksal entscheiden soll. Elysium, Fegefeuer, Wiedergeburt – alles scheint möglich. Doch als klar wird, dass der Gruppe jegliche Überzeugung fehlt, stellt sich die entscheidende Frage: Was zum Teufel passiert mit jemandem, der zu Lebzeiten an NICHTS geglaubt hat?
Am 10.3. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Viertägiges Film- und Diskursfestival
Organisiert werden die „Human Rights Filmtage“ vom Kommunalen Kino VHS Leverkusen, dem Verein zur Unterstützung kommunaler Filmarbeit e. V. sowie dem Kölner Menschenrechtsverein Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e. V.
Menschenrechte in Krisenregionen. Im Fokus stehen fünf Länder bzw. Regionen: die Türkei, der Iran, der Irak, Syrien und Afghanistan.
Durch die gezielte Auswahl von Dokumentar- und Spielfilmen sowie begleitende Gesprächsrunden zu den jeweiligen Ländern werden aktuelle politische Entwicklungen, Menschenrechtsverletzungen, soziale Umbrüche und die Lebensrealitäten von Menschen im Exil beleuchtet. Ziel der Veranstaltung ist es, durch die Kraft des Films einen öffentlichen Raum für Aufklärung, Austausch und Empathie zu schaffen. In begleitenden Gesprächsrunden mit Gästen aus der Diaspora, mit Filmregisseurinnen und Filmschaffenden sowie mit Menschenrechtsaktivistinnen möchten wir Hintergründe vertiefen, die Stimmen der Betroffenen hörbar machen und zur kritischen Auseinandersetzung einladen.
9.3. 18.00 Uhr ELAHA – Internationaler Frauentag
11.3. 17.00 Uhr MY STOLEN PLANET – Fokus Iran, ab 18.30 Uhr Gesprächsrunde mit Mariam Claren & Said Boluri
11.3. 19.30 Uhr EIN EINFACHER UNFALL – Fokus Iran
12.3. 16.30 Uhr KABUL – CITY IN THE WIND – Fokus Afghanistan, ab 18.00 Uhr Gesprächsrunde mit Sadaf Zahedi & Trina Mansoor
12.3. 19.00 Uhr RULE BREAKERS – DIE SCHULE DES MUTES Fokus Afghanistan
13.3. 17.00 Uhr TROTZ ALLEDEM – Fokus Syrien, ab 18.30 Uhr Gesprächsrunde mit dem Regisseur Robert Krieg
13.3. 19.30 Uhr EIN KUCHEN FÜR DEN PRÄSIDENTEN – Fokus Irak
14.3. 16.30 Uhr A HOPEFUL SUN – Fokus Türkei
14.3. 17.00 Uhr YIBO – Fokus Türkei, ab 17.45 Uhr Gesprächsrunde mit den Regisseuren Özgür Ünal & Sürkan Demir & Derya Bozarslan
14.3. 19.00 Uhr GELBE BRIEFE – Fokus Türkei
Wochen gegen Rassismus
F 2025; Regie: Hafsia Herzi nach dem Roman von Fatima Daas mit Nadia Melliti, Ji-Min Park; 113 Min; FSK ab 12 Jahren; empfohlen ab 15
Fatima ist 17, die jüngste von drei Töchtern, und lebt mit ihrer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Sie liebt Fußball, hängt in der Schule mit den lautesten Jungs ab und hat einen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Ihr fällt es jedoch zunehmend schwer, ihre Liebe zu Frauen zu ignorieren. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich ihr eine neue Welt zwischen Familie, Glauben, Erwachsenwerden und Selbstbestimmung.
Am 17.3. zeigen wir die OmU-Fassung.
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.
Willkommen im Kino! / Wochen gegen Rassismus
D 2024; Regie: Sarah Winkenstette nach dem gleichnamigen Buch mit Theo Kretschmer, Lilli Lacher, 84 Min; FSK ohne Altersangabe; ab Klasse 3; empfohlen ab 8
Während die Mutter in China dienstlich unterwegs ist, müssen Tom und seine beiden älteren Geschwister den Sommer bei ihren Hippie-Großeltern auf dem Land verbringen. Angegangen wird das Ganze wie eine Mission, die Tom auf eine Weltraumreise zum Mars vorbereiten soll. Denn Tom hasst Veränderungen – auch verursacht durch seine Neurodivergenz. Ausgestattet mit seinem Astronautenanzug und Logbuch lässt er sich auf diese Mission ein. Denn eins ist sicher: wenn er Lunau meistert, steht dem Flug zum Mars nichts mehr im Weg!
Holocaustgedenktag
USA 2023; Regie: Marc Foster mit Gillian Anderson, Helen Mirren; 120 Min; FSK ab 12
Julian ist von der Schule verwiesen worden, weil er gemein zu einem Mitschüler war und kämpft gerade darum, an seiner neuen Schule dazuzugehören. Um ihm zu zeigen, wie Mitgefühl gegenüber anderen ein ganzes Leben ändern kann, erzählt ihm seine Großmutter Sara ihre eigene Geschichte: Als sie sich als Jüdin im von den Nazis besetzten Frankreich verstecken muss, hilft ihr ein Schulkamerad. Er riskiert für Sara alles, obwohl er von ihr in der Schule wegen seiner Behinderung stets gemieden wurde.
Wochen gegen Rassismus
D 2025; Regie: Mehmet Akif Büyükatalay mit Devrim Lingnau, Mehdi Meskar, Serkan Kaya; 104 Min; FSK ab 12
Wer hat das Sagen bei Fragen zu Kunstfreiheit und Repräsentation? Nachdem an einem Filmset ein Koran verbrannt ist, lässt Mehmet Akif Büyükatalay Figuren aufeinander prallen, die zwar alle gesellschaftliche Ausgrenzung erfahren, aber trotzdem ganz unterschiedliche Ansichten haben.
Ökologie im Film
A 2022; Regie: Kurt Langbein; 96 Min; FSK ab 12
Bio-Bergbauer Christian Bachler und „Oberbobo“ Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Zeitschrift „falter“, streiten vor 100.000enden Zuseher*innen auf Facebook über die Verantwortung von Bäuerinnen und Bauern für ihr Vieh. Daraus entsteht eine Freundschaft. Als die Bank den Bauernhof versteigern will, startet der Bobo eine Spendenaktion. 13.000 Menschen folgen dem Aufruf und spenden 420.000 Euro, der Hof ist schuldenfrei. Ein modernes Märchen, das beide verändert: Bobo und Bauer kämpfen nun gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft.
In Kooperation mit dem BUND/NABU.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Amélie Bonnin mit Juliette Armanet, Bastien Bouillon; 98 Min; FSK ab 12
Ein zauberhafter Film – eigentlich ganz einfach und trotzdem raffiniert, so wie die gute französische Landküche. Die Geschichte über eine ambitionierte Köchin auf Kurs in Richtung Sternerestaurant, die unfreiwillig mit ihrer Kindheit und Jugend inklusive Elternhaus konfrontiert wird, hat viel Charme und Humor. Für die Atmosphäre sorgt nicht nur die tolle Besetzung, sondern auch zusätzlich Musik und Tanz, so dass ein schöner Hauch von „La La Land“ durch den Film weht.
Am 24.3. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Am 25.3. zeigen wir die OmU–Fassung. In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.
Willkommen im Kino!/ Wochen gegen Rassismus
NL 2023; Regie: Raymond Grimbergen mit Alyssa van Ommeren, Apollonia Sterckx; 85 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 10
Rosis Vater ist befördert worden, und so muss die ganze Familie von Surinam in Südamerika in die Niederlande umziehen. Ihre Freundinnen muss Rosi ebenso zurücklassen wie ihre geliebten Großeltern. Ihr Bruder macht nur noch Musik am Computer, die neue Nachbarin ist genervt, weil Rosi im Garten Fußball spielt.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Amélie Bonnin mit Juliette Armanet, Bastien Bouillon; 98 Min; FSK ab 12
Ein zauberhafter Film – eigentlich ganz einfach und trotzdem raffiniert, so wie die gute französische Landküche. Die Geschichte über eine ambitionierte Köchin auf Kurs in Richtung Sternerestaurant, die unfreiwillig mit ihrer Kindheit und Jugend inklusive Elternhaus konfrontiert wird, hat viel Charme und Humor. Für die Atmosphäre sorgt nicht nur die tolle Besetzung, sondern auch zusätzlich Musik und Tanz, so dass ein schöner Hauch von „La La Land“ durch den Film weht.
Am 25.3. zeigen wir die OmU–Fassung. In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.
Wochen gegen Rassismus
F 2025; Regie: Kaouther Ben Hania mit Saja Kilani, Motaz Malhees; 89 Min; FSK ab 12
Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab einschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert die Regisseurin den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern mit seinem schonungslosen Blick fesselt.
Literaturverfilmung
F 2026; Regie: François Ozon mit Benjamin Voisin, Rebecca Marder; 123 Min; FSK ab 12
Nach dem existenzialistischen Romanklassiker „Der Fremde“ von Albert Camus hält sich Ozon eng an die literarische Vorlage um das Handeln des gleichgültigen Mörders Meursault zu schildern und erweitert diese jedoch zugleich dezent, um auf ihren kolonialen Kontext zu verweisen. Eine sinnliche, in Spiel und Inszenierung mit minimalistischer Präzision gestaltete Adaption eines der bekanntesten Werke der französischen Literatur.
Am 14.4. zeigen wir die OmU-Fassung.
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.
Willkommen im Kino!
D 2025; Regie: Nina Wels basierend auf einer Buchreihe; 80 Min; FSK ohne Altersangabe; empfohlen 6-9
Die Adaption der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Julia Boehme erzählt in farbenprächtigen Bildfolgen von den Abenteuern eines Erdmännchens und eines Schweins, die auf einer Heldenreise im südlichen Afrika entdecken, wie wichtig trotz aller Unterschiede Freundschaft, Vertrauen und Teamgeist sind. Der Animationsfilm kombiniert kindgerecht Spannung und Humor, tritt nachdrücklich gegen Vorurteile und für einen achtsamen Umgang mit der Natur ein.
Neue deutsche Filme aktuell
D 2025; Regie: Julius Grimm mit Sarah Mahita, Rainer Bock; 105 Min; FSK ab 6
D 2025; Regie: Julius Grimm mit Sarah Mahita, Rainer Bock; 105 Min; FSK ab 6 – Als hätten sie nicht schon genug Probleme, geraten Resi und ihre drei Freunde auf der Fahrt in die Alpen in einen tödlichen Unfall. Prompt findet sich die Clique in einer bayerischen Jenseits-Behörde wieder, die über ihr weiteres Schicksal entscheiden soll. Elysium, Fegefeuer, Wiedergeburt – alles scheint möglich. Doch als klar wird, dass der Gruppe jegliche Überzeugung fehlt, stellt sich die entscheidende Frage: Was zum Teufel passiert mit jemandem, der zu Lebzeiten an NICHTS geglaubt hat?
Fokus USA
USA 2025; Regie: Jan Komasa mit Diane Lane, Kyle Chandler; 111 Min; FSK ab 12
Im diesem politischen Thriller zerfällt die Demokratie in den USA und weicht einem totalitären System. Im Fokus steht nicht das große Ganze, sondern die Auswirkungen des Umsturzes auf eine einzelne Familie, die somit zum Seismographen der Gesellschaft avanciert. Ein stark besetzter und spannender Film, der mit seiner Nähe zu zeitaktuellen Debatten Diskussionsstoff bietet.
Am 16.4. zeigen wir die OmU–Fassung.
Neue deutsche Filme aktuell
D 2025; Regie: Christina Tournatzés mit Elise Krieps, Rainer Bock; 104 Min; FSK ab 12
Deutschland 1962: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte. Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt Karla von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt.
Am 21.4. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Fokus USA
USA 2025; Regie: Jan Komasa mit Diane Lane, Kyle Chandler; 111 Min; FSK ab 12
Im diesem politischen Thriller zerfällt die Demokratie in den USA und weicht einem totalitären System. Im Fokus steht nicht das große Ganze, sondern die Auswirkungen des Umsturzes auf eine einzelne Familie, die somit zum Seismographen der Gesellschaft avanciert. Ein stark besetzter und spannender Film, der mit seiner Nähe zu zeitaktuellen Debatten Diskussionsstoff bietet.
Am 22.4. in Kooperation mit dem Frauenring Leverkusen.
Ökologie im Film
D 2026; Regie: Antonia Simm Mit Tobi Krell; 93 Min; FSK ohne Altersangabe
Checker Tobi macht sich wieder auf eine Reise um den Erdball, um nach der verlorengegangenen Antwort zu suchen und im Prinzip einer Schnitzeljagd an verschiedenen Orten der Welt Informationen über das Element Erde zu sammeln. Er nimmt sein Publikum mit nach Madagaskar und erklärt ihm die dortige Tier- und Pflanzenwelt. Er führt es an den Nordpol in die Tiefen des Permafrostbodens wie zum Saatgut-Tresor in Spitzbergen und zu den Nachfahren der Maya in Mexiko.
In Kooperation mit BUND/NABU.
Kinderfilm des Monats
D 2025; Regie: Reza Memari; 95 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 8
Walsänger erzählt die Geschichte des jungen Buckelwals Vincent, der sich überwinden muss, um die Meere mit seiner Stimme vor einem dunklen Monster zu retten. Ein farbenprächtiges Animationsabenteuer über Mut, Freundschaft und Verantwortung – ideal für Kinder, Familien und alle, die an Fantasie und Umwelt glauben.
Ökologie im Film
D 2026; Regie: Antonia Simm Mit Tobi Krell; 93 Min; FSK ohne Altersangabe
Checker Tobi macht sich wieder auf eine Reise um den Erdball, um nach der verlorengegangenen Antwort zu suchen und im Prinzip einer Schnitzeljagd an verschiedenen Orten der Welt Informationen über das Element Erde zu sammeln. Er nimmt sein Publikum mit nach Madagaskar und erklärt ihm die dortige Tier- und Pflanzenwelt. Er führt es an den Nordpol in die Tiefen des Permafrostbodens wie zum Saatgut-Tresor in Spitzbergen und zu den Nachfahren der Maya in Mexiko.
In Kooperation mit BUND/NABU.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Laura Piani mit Camille Rutherford, Pablo Pauly, 94 Min; FSK; ohne Altersangabe
Die Träumerin Agathe, die sich auf den Seiten von Jane Austen wiederfindet, wagt eine Reise nach England, wo Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen und literarische Fantasie zur wahren Liebesgeschichte wird. Romantische Komödie.
Am 29.4. zeigen wir die OmU-Fassung.
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Enya Baroux mit Hélène Vincent, Pierre Lottin; 97 Min; FSK ab 12
Im Versuch, die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal zu bewahren, begibt sich die 80-jährige Marie gemeinsam mit ihren Angehörigen auf ihre letzte Reise und verwandelt den Weg in die Schweiz in eine leise Geschichte von Annahme, Liebe und einer endgültigen Entscheidung. Witzige und spritzige Tragikomödie.
Am 4.5. zeigen wir die OmU-Fassung. In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Leverkusen.
Am 5.5. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.