Fokus Literatur
D 2026; Regie: Regina Schilling mit Sandra Hüller; 95 Min; FSK ab 6
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Fokus Literatur
D 2026; Regie: Regina Schilling mit Sandra Hüller; 95 Min; FSK ab 6
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Willkommen im Kino!/ Interkulturelle Wochen
SA 2012; Regie : Haifaa Al-Mansour mit Reem Abdullah, Waad Mohammed; 98 Min; FSK ohne Altersangabe; empfohlen ab 10
Wie auch Al Mansour lässt sich ihre Protagonistin Wadjda von den strengen Regeln ihrer Kultur nicht einschüchtern und verfolgt ihren Traum vom eigenen Fahrrad. Als Mädchen ist ihr das eigentlich untersagt und so stößt ihr Wunsch auch bei ihrer Mutter auf wenig Verständnis. Doch Wadjda lässt sich nicht unterkriegen und beschließt an einem Koranwettbewerb teilzunehmen, um sich ihren Traum zu erfüllen und ein Wettrennen mit dem Nachbarsjungen zu fahren.
Fokus Iran/Interkulturelle Wochen
A 2025; Regie: Massoud Bakhshi; 78 Min; FSK ab 12; OmU
In Teheran wachsen die Schwestern Mahya und Zahra als unbeschwerte junge Mädchen auf: Sie schaukeln auf dem Spielplatz, spielen mit Barbies und treiben Unfug. Die vielen Einschränkungen, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, schleichen sich nach und nach in ihr Leben. Zur Pubertät wird das Kopftuch aus dem Schrank geholt, die Großmutter erzählt ihnen religiöse Geschichten und plötzlich sind alle möglichen lustigen Dinge nicht statthaft. Gleichzeitig entwickeln sich die Schwestern – zu denen später im Film noch eine dritte Schwester, Maleka, hinzukommt – zu kritischen, sozial engagierten jungen Frauen. Ihr Onkel, der Filmemacher Massoud Bakhshi, begleitet sie von ihrer Kindheit im Jahr 2007 bis heute.
In Kooperation mit der iranischen Gemeinde.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Thierry Klifa mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte; 121 Min; FSK ab 12
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem genialen Wahnsinn. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Der Butler, weiß mehr als er sagt über Familiengeheimnisse. Es beginnt ein Krieg, bei dem alle Mittel recht sind.
Am 1.10. zeigen wir die OmU Fassung in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft.
Ökologie im Film
D 2025; Regie: Ildikó Enyedi mit Tony Leung Chiu Wai, Luna Wedler; 147 Min; FSK ab 6
Ein leiser und komplexer Film von Ildikó Enyedi, verbindet Wissenschaft und Spiritualität, Geschichte und Gegenwart, Kunst und Botanik. Der Film bleibt lange im Gedächtnis. Im Herzen des botanischen Gartens der Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen. Ein Neurowissenschaftler aus Hongkong, der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, wagt ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum.
Einer der besten Filme des Jahres von der Grand Dame des ungarischen Kinos.
In Kooperation mit BUND/NABU.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Thierry Klifa mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte; 121 Min; FSK ab 12
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem genialen Wahnsinn. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Der Butler, weiß mehr als er sagt über Familiengeheimnisse. Es beginnt ein Krieg, bei dem alle Mittel recht sind.
Am 6.10. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.
Am 7.10. ist der Frauenring Leverkusen zu Gast.
Fokus Musik
USA 2026; Regie: Daniel Roher mit Leo Woodall, Dustin Hoffman; 109 Min; FSK ab 12
Der alternde Klavierstimmer Harry Horowitz und sein Lehrling Niki arbeiten meistens für musikalische Banausen. Es sind reiche Leute, die sich einen Flügel als Prestigeobjekt ins Haus stellen und die Klavierstimmer schon mal fragen, ob sie als „Handwerker“ nicht auch gleich die Toilette oder den Router reparieren könnten. Harry und Niki haben schon bessere Zeiten erlebt: Nun wird der Jazzliebhaber Harry vergesslich und sollte sein Hörgerät tragen. Und Niki, das einstige Wunderkind am Klavier mit dem absoluten Gehör, leidet an Hyperakusis: Er reagiert überempfindlich auf laute Geräusche, kann nicht Musik machen und muss ständig Ohrstöpsel und Gehörschutz tragen. Aber das Leben hält auch für ihn Überraschungen bereit.
Am 8.10. zeigen wir die OmU Fassung
Kinderfilm des Monats
D 2025; Regie: Norbert Lechner mit Silas John, Annika Benzin; 96 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 10 Jahren
„Sind die Nazis noch an der Macht?“ – Der 12-jährige Karli entdeckt, dass ein alter Hotelaufzug eine Zeitmaschine ist und landet im Jahr 1938. Zusammen mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg löst er Rätsel um das geheimnisvolle Hotel. Durch die Verknüpfung von Detektivgeschichte mit deutscher Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus lädt der Film zum eigenen Forschen ein und öffnet einen wichtigen Dialog über Erinnerung und Verantwortung.
Fokus Musik
USA 2026; Regie: Daniel Roher mit Leo Woodall, Dustin Hoffman; 109 Min; FSK ab 12
Der alternde Klavierstimmer Harry Horowitz und sein Lehrling Niki arbeiten meistens für musikalische Banausen. Es sind reiche Leute, die sich einen Flügel als Prestigeobjekt ins Haus stellen und die Klavierstimmer schon mal fragen, ob sie als „Handwerker“ nicht auch gleich die Toilette oder den Router reparieren könnten. Harry und Niki haben schon bessere Zeiten erlebt: Nun wird der Jazzliebhaber Harry vergesslich und sollte sein Hörgerät tragen. Und Niki, das einstige Wunderkind am Klavier mit dem absoluten Gehör, leidet an Hyperakusis: Er reagiert überempfindlich auf laute Geräusche, kann nicht Musik machen und muss ständig Ohrstöpsel und Gehörschutz tragen. Aber das Leben hält auch für ihn Überraschungen bereit.
Fokus Trauerarbeit
A 2026; Regie: Adrian Goiginger nach dem Buch von Barbara Pachl-Eberhart mit Valerie Pachner, Robert Stadlober; 121 Min; FSK ab 12
Barbara und ihr Partner Heli leben als professionelle Clowns mit den Kindern Fini und Thimo den Traum eines alternativen, von Freude erfüllten Lebens – und lachen auch über das, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust stellt ihren Glauben an das Clown sein, an Hoffnung und an Menschlichkeit auf die härteste Probe. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren ganz eigenen Weg, mit der Trauer umzugehen. So erkennt sie Schritt für Schritt, dass das Leben trotz allem weitergeht. Valerie Pachner in einer eindrucksvollen Rolle.
Am 13.10. um 19.00 Uhr Gesprächsrunde zum Thema Trauerbewältigung mit David Roth von Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung aus Bergisch-Gladbach. Der Filmclub Leverkusen e.V. ist zu Gast.
Willkommen im Kino!
F 2024; Regie: André Kadi, Karine Vézina; 86 Min; FSK ab 6; empfohlen ab 6 Jahren
Der Animationsfilm erzählt aus der Kindheit der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo und zeigt anschaulich, wie das Mädchen seine Fantasie nutzt, um schwere Zeiten zu ertragen. Gleichzeitig entwickelt Frida ihren unvergleichlichen künstlerischen Stil. Die düsteren Momente werden im Kontrast zu der farbenfrohen Gestaltung und Freundlichkeit der Figuren sowie dem originellen Soundtrack ausgewogen dargestellt. Der Film vermittelt kulturelles Wissen rund um Mexiko und macht es für Kinder verständlich.
Fokus Trauerarbeit
A 2026; Regie: Adrian Goiginger nach dem Buch von Barbara Pachl-Eberhart mit Valerie Pachner, Robert Stadlober; 121 Min; FSK ab 12
Barbara und ihr Partner Heli leben als professionelle Clowns mit den Kindern Fini und Thimo den Traum eines alternativen, von Freude erfüllten Lebens – und lachen auch über das, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust stellt ihren Glauben an das Clown sein, an Hoffnung und an Menschlichkeit auf die härteste Probe. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren ganz eigenen Weg, mit der Trauer umzugehen. So erkennt sie Schritt für Schritt, dass das Leben trotz allem weitergeht. Valerie Pachner in einer eindrucksvollen Rolle.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Jean-Pierre Améris mit Valérie Lemercier, Gérard Darmon; 90 Min; FSK ab 12
Der Chansonnier Antoine Toussaint ist seit Jahrzehnten ein gefeierter Star. Als er auf der Bühne zusammenbricht, scheint das Ende seiner Karriere besiegelt. Frustriert plant er seinen Abgang und nimmt den nächsten Zug nach Genf. Doch die Reise verläuft anders als geplant, denn in seinem Abteil sitzt die temperamentvolle Victoire – glühender Fan des Sängers und voller unerschütterlichem Optimismus. Antoine will sie schnellstens wieder loswerden, doch Victoire lässt sich schwer abwimmeln und bringt – ohne es zu ahnen – seine Pläne ins Wanken. Zu seiner großen Überraschung wächst ihm die quirlige Nervensäge langsam ans Herz…
Am 2.11. zeigen wir die OmU Fassung.
In Kooperation mit der Deutsch- Französischen Gesellschaft
Fokus Italien
I 2026; Regie: Massimiliano Bruno mit Claudia Pandolfi, Edoardo Leo; 108 Min; FSK ab 12
Der Feelgood-Kinohit aus Italien ist eine spritzig-charmante RomCom über Gegensätze, die sich nicht nur an- sondern auch ausziehen! Alessandra und Valerio treffen sich eines Morgens im Bus und landen kurz darauf schon im Bett – trotz unterschiedlichster Lebenseinstellungen. Wie sich zum Schrecken beider herausstellt, ist Valerio Direktor an der neuen Schule der freigeistigen Lehrerin. Doch da beide wie Feuer und Wasser sind, beginnt es zwischen der feministischen Alessandra und dem machohaften Valerio ordentlich zu dampfen. Während seine Schülerinnen und Schüler gegen die konservative Leitung Valerios rebellieren, bringt unerwarteter Kindersegen die brüchige Beziehung ordentlich durcheinander…
12. Ausgabe
Folgende Filme stehen für Ihre Klasse zur Auswahl
Grundschulen:
Mi, 04.11. MEINE FREUNDIN, 9.00 Uhr
Do, 05.11. HEIDI, 9.00 Uhr
Fr, 06.11. MISS MOXY, 9.00 Uhr
Mo, 09.11.DIE KLEINE AMELIE ODER, 9.00 Uhr
Di, 10.11. PLITSCH PLATSCH FOR EVER!, 9.00 Uhr
Sekundarstufen I + II
Mi, 11.11. DIE WILDE NORDSEE, 9.00 Uhr
Do, 12.11. DER SOMMER, ALS (M)ICH MEINE GESCHICHTE FAND, 9.00 Uhr
Fr, 13.11. LOUISE UND DIE SCHULE DER FREIHEIT, 9.00 Uhr
Mo, 16.11. NULPEN, 9.00 Uhr
Mi, 18.11. DER RHEIN FLIESST INS MITTELMEER, 9.00 Uhr
Bitte buchen Sie die Filme für Ihre Schulklasse unter www.schulkinowochen.nrw.de
Anmeldung: Ute Mader Email: koki-lev@posteo.de
Eintritt pro Schüler*in: 2,- EUR
Lehrende/ Betreuende: kostenlos
Fokus Frankreich
FR 2025, Regie: Jérôme Commandeur mit Laurent Lafitte, Vanessa Paradis; 105 Min; FSK ab 12
FR 2025, Regie: Jérôme Commandeur mit Laurent Lafitte, Vanessa Paradis; 105 Min; FSK ab 12 – Vier ehemalige Mitschüler treffen sich dreißig Jahre nach dem Abitur wieder: Der überdrehte Hervé, die scheinbar souveräne Anne, der gutmütige, aber desillusionierte Maxime und der konfliktscheue Jordy. Der Tod eines früheren Klassenkameraden bringt sie zurück in ihre Kleinstadt und auf die Idee, eine große Abi-Reunion zu organisieren. Was als nostalgischer Abend mit Pop-Hits der 90er beginnt, wird zu einem emotionalen Stresstest für alle Beteiligten. Zwischen Lachflashs und peinlichen Spielen brechen alte Wunden wieder auf: Erinnerungen an Mobbing, peinliche Demütigungen und verpasste Chancen holen die Clique ein. Unterhaltsame Komödie.
Am 17.11. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.
Am 16.11. zeigen wir die OMU-Fassung in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft.
Willkommen im Kino
D 2025; Regie: Bernd Sahling mit Jonathan Köhn, Darius Pascu; 80 Min; FSK ohne Altersangabe; empfohlen ab 8 Jahre
Karls großes Hobby ist Fotografie und Film. Außerdem schlägt das Herz des Zwölfjährigen für seine Mitschülerin Lea, in die er sich verliebt hat. Doch Lea ist größer als er und oft mit Tanzen oder Lernen beschäftigt. Zudem wechselt sie am Ende des Jahres die Schule, weshalb nicht mehr viel Zeit bleibt, sie besser kennenzulernen. Karls älterer Bruder Tom rät ihm, mal mutig zu sein. Also lädt Karl Lea zu sich nach Hause ein. Zum Glück ist Lea begeistert von seinem improvisierten Badezimmer-Labor, in dem der Junge seine Fotografien entwickelt.
Gegen das Vergessen
ISR 2021; Regie: Offer Avnon; 95 Min; FSK ab 12
Offer Avnon begibt sich auf eine visuelle Erinnerungsreise und schildert sehr persönlich die Präsenz des Holocaust in Deutschland, Polen und Israel. In seinen immer wieder selbstkritischen Bildern fragt der Film nach einer möglichen ‚Normalität‘ nach dem Holocaust und fördert eine Reflexion nicht nur mit bekannten Bildern, sondern auch mit eigenen Verdrängungsmechanismen, Antisemitismus und Rassismus.
Der Filmemacher Offer Avnon ist für ein Gespräch zu Gast.
Fokus Jazztage
USA 2025; Regie: Richard Linklater mit Ethan Hawke, Margaret Qualley; 101 Min; FSK ab 12
USA 2025; Regie: Richard Linklater mit Ethan Hawke, Margaret Qualley; 101 Min; FSK ab 12- Am Abend des 31. März 1943 erlebt der berühmte amerikanische Songtexter Lorenz ‚Larry‘ Hart (My Funny Valentine; Blue Moon …) einen der emotionalen Tiefpunkte seines bisherigen Lebens. Denn während sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, in der Bar Sardi’s triumphal den Erfolg seiner neuen Musical-Produktion feiert, wird Hart mit der schmerzlichen Erkenntnis konfrontiert, dass seine eigene Karriere im Schatten des Erfolges seines Partners langsam aber sicher verblasst ist. Der Abend markiert damit einen Wendepunkt in Harts Leben, der von Zweifeln, Selbstkritik und einer tiefen Lebenskrise geprägt ist.
Am 19.11. zeigen wir die OmU-Fassung.
Am 24.11. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Ökologie im Film
D 2024; Regie: Philipp Hartmann mit Roger Koza, Meiko Heuser, 79 Min
Ein argentinischer Filmkritiker streift mit dem Handy durch deutsche Wälder, als wäre jedes Blatt ein Satz, jede Baumreihe ein Satzgefüge der Natur selbst. Philipp Hartmanns Collage aus Spaziergängen, Museumsbesuchen, Begegnungen mit Künstler*innen und unterschiedlichen Perspektiven konstruiert kein Bild – sie dekonstruiert Natur als Idee und Repräsentation. Zwischen Dithmarschen, dem Schwarzwald, der bolivianischen Salzwüste und virtuellen Landschaften entfaltet sich ein Essay über die Bildlichkeit von Natur, über Sehnsucht und die utopische Suche nach einem Original sowie immer wieder die Liebe zum Kino, mit der Hartmann sich und uns fragt, wie wir Natur zeigen und zeigen können.
Gespräch mit Filmemacher Philipp Hartmann. In Kooperation mit BUND/NABU.
Fokus Jazztage
USA 2025; Regie: Richard Linklater mit Ethan Hawke, Margaret Qualley; 101 Min; FSK ab 12
USA 2025; Regie: Richard Linklater mit Ethan Hawke, Margaret Qualley; 101 Min; FSK ab 12- Am Abend des 31. März 1943 erlebt der berühmte amerikanische Songtexter Lorenz ‚Larry‘ Hart (My Funny Valentine; Blue Moon …) einen der emotionalen Tiefpunkte seines bisherigen Lebens. Denn während sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, in der Bar Sardi’s triumphal den Erfolg seiner neuen Musical-Produktion feiert, wird Hart mit der schmerzlichen Erkenntnis konfrontiert, dass seine eigene Karriere im Schatten des Erfolges seines Partners langsam aber sicher verblasst ist. Der Abend markiert damit einen Wendepunkt in Harts Leben, der von Zweifeln, Selbstkritik und einer tiefen Lebenskrise geprägt ist.
Am 24.11. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Fokus Sozialarbeit
D 2024; Regie: Daniel Abma; 91 Min; FSK ohne Altersangabe
Der Alltag in einer Wohngruppe für Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr bei ihren Familien Leben. Einfühlsam und klug beobachtet, schafft der Film es, Vorurteile zu hinterfragen und abzubauen. In einem Haus am Ufer eines idyllischen Sees, umgeben von dichten Wäldern, arbeiten drei Erzieher im Schichtdienst in einer Wohngruppe. Die Kinder nennen sie Herr Wagner, Frau Wagner und Herr Gerecke. Kochen, waschen, einkaufen und die Kinder mit dem Kleintransporter zur Schule und Freizeitaktivitäten zu bringen, gehört ebenso zu ihrem Alltag, wie zuhören, trösten, auf dem Sofa kuscheln, Filmabende und Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Die Betreuer wollen keine Ersatzeltern sein, und dennoch zeigen, wie sich ein familiäres Miteinander anfühlen kann. Alle fünf Kinder vereint vor allem eines: der Wunsch eines Tages nach Hause zurückzukehren. Mehrfach preisgekrönt.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Frauenring Leverkusen.
Fokus Frauenbilder
D 2026; Regie: Eva Müller; Isabel Schneider; 96 Min; FSK ab 12
Eine Zeitreise zum Frauenbild der – männlich dominierten – deutschen TV-Unterhaltungsshows der 90er und frühen 00er Jahre unter die Lupe; erinnert, reflektiert und kommentiert von Pionierinnen der Comedy-Szene: Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation war vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert worden.
Neue deutsche Filme
D 2026, Regie: Welf Reinhart mit Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer; 102 Min; FSK ab 12
Die Kunstlehrerin Anne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe. Dieses Gleichgewicht gerät aus den Fugen, als Hannes früherer Ehemann Kurt unerwartet vor ihrer Tür erscheint. Durch seine Demenzerkrankung kann er sich nicht mehr daran erinnern, dass er und Hanne seit zwanzig Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück – doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen. Während sich Hanne zwischen Fürsorge und Loyalität zerreibt, fühlt sich Bernd zunehmend an den Rand gedrängt.
Am 1.12. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast.
Willkommen im Kino
D 2015; Regie: Ali Samadi Ahadi nach den Büchrn von Sven Nordqvist; 82 Min; FSK ohne Altersangabe; empfohlen ab 5 Jahre
Weihnachten steht kurz vor der Tür und der kleine Kater Findus kann das Fest kaum noch erwarten. Doch das Haus des alten Petterson und seines Freundes Findus ist vollkommen eingeschneit. Als sich Petterson zu allem Übel noch seinen Fuß verletzt, droht das Fest beinahe auszufallen, was Findus mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Mit Ideenreichtum und nachbarschaftlicher Unterstützung wird es dann doch noch „das schönste Weihnachten überhaupt“.
Fokus Frankreich
F 2025; Regie: Amine Adjina mit Younès Boucif, Clara Bretheau; 104 MIN, FSK ab 6
Der junge algerische Koch Mehdi lebt ein Doppelleben: Tagsüber ist er der brillante Koch im Bistro, kurz davor, den Laden gemeinsam mit seiner Partnerin Léa zu übernehmen – doch abends spielt er vor seiner algerischen Mutter Fatima den „perfekten Sohn“. Dumm nur, dass in dieser Rolle weder Léa noch Mehdís große Liebe zur französischen Gastronomie vorgesehen sind. Als Léa endlich darauf besteht, Fatima kennenzulernen, greift Mehdi unter Druck zur schlechtesten aller Lösungen – und löst damit eine Kettenreaktion aus, bei der Missverständnisse schneller heißkochen als Couscous.
Am 3.12. zeigen wir die OmU-Fassung. In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft.
Kinderfilm des Monats
D 2026; Regie: Dirk Hampel; 78 Min; frei ohne Altersangabe; empfohlen ab 5 Jahren; Vorschule bis Klasse 2
Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Conni ist aufgeregt. Ihre Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe.
Ökologie im Film
D 2025; Regie: Jakob Friedrich, B: Jason Krüger, David Bredel; 60 Min.
Der Film schildert die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen, Moorforschers und Trägers des Alternativen Nobelpreises Prof. Dr. Michael Succow, wie er es 1990 zusammen mit einigen Mitstreitern geschafft hat, fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks auf 4,5 Prozent der Landesfläche der DDR entstehen zu lassen. Und wie in den letzten 35 Jahren viele weitere auf dieser Grundlage in Deutschland dazu gekommen sind. In dem Film geht es um mehr als „nur“ darum, die Natur zu schützen. Es geht darum, Mut zu machen und besonders junge Menschen zu motivieren, sich in einer Gemeinschaft für die Zivilgesellschaft zu engagieren.
In Kooperation mit BUND/NABU.
Tag der Menschenrechte
SYR/ROJ 2022; Regie: Rêger Azad Kaya; 83 Min; FSK ab 16; OmU
Beim Filmfestival in Lugano ausgezeichnet, als Film, wurde festgehalten, dass er mit absolutem Vertrauen in die einzigartige Kraft des Kinos gedreht wurde. Dieser Film, der eine einfache und unvorhersehbare Erzählung mit einer kühnen Leidenschaft kombiniert, stellt unsere Erwartungen ständig in Frage und gibt dem Zuschauer Raum und Zeit zum Atmen und Nachdenken über die harte Realität, mit der er konfrontiert wird. Der Film folgt der Reise eines Vaters und einer Tochter in eine Region, die sich von den Jahren des Krieges und der Zerstörung erholt. Er schafft es, die menschliche und sozioökonomische Realität des heutigen Rojava mit einer neorealistischen Offenheit und subtilen Komplexität zu zeigen. Er geht direkt ins Herz, ohne uns an der Hand zu nehmen.
In Kooperation mit Stimmen der Solidarität – Mahnwache Köln e.V. und Si Filmkollektiv e.V.
Fokus Iran
IR 2022; Regie: Emad Aleebrahim-Dehkordi mit Iman Sayad Borhani, Masoumeh Beigi; 102 Min; FSK ab 18; OmU
Shemroon, im Norden von Teheran. Iman und sein jüngerer Bruder Payar leben bei ihrem Vater. Wie sie mit dem Tod ihrer Mutter umgehen, könnte unterschiedlicher kaum sein. Während Payar eine Box-Karriere verfolgt und sich zu Hause um den kranken Vater kümmert, sucht Iman einen Weg aus dem erdrückenden Leben. Er beginnt mit Drogen zu dealen, um das schnelle Geld zu machen und bewegt sich zwischen Exzessen und Parties seiner wohlhabenden Freunde. Das bleibt jedoch nicht ohne Folgen für die gesamte Familie, denn eines Nachts endet ein Drogendeal im Chaos.
„Chevalier Noir“ blickt auf einen im iranischen Kino selten zu sehenden Stoff: eine Generation neureicher junger Erwachsener in Teheran, die sich scheinbar freier von Zwängen und Unterdrückung bewegen kann.
In Kooperation mit der iranischen Gemeinde.
Fokus Italien
I 2025; Regie: Damiano Michieletto mit Tecla Insolia, Michele Riondino; 110 Min; FSK ab 12
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
Fokus Mobilität
F 2024, Regie: Mathias Mlekuz mit Mathias Mlekuz, Philippe Rebbot; 89 Min; FSK ab 6
Gemeinsam mit seinem Freund Philippe und Hund Lucky steigt Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor absolvierte – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Unterhaltsame Komödie.
Am 15.12. ist der Filmclub Leverkusen zu Gast. Als Experte wird um 19.30 Uhr Uwe Witte, ein Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs zur Verfügung stehen, der gerne auch das breite Programm des ADFC zu geführten Touren präsentiert.
Am 16.12. zeigen wir die OMU-Fassung.
In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft.
Fokus Buddhismus
GB 2025; Regie: Marta György-Kessler; 144 Min; FSK ab 12
Das außergewöhnliche Leben und das zeitlose Vermächtnis des 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje – dem Oberhaupt der tibetischen Karma-Kagyü-Linie. Der Dokumentarfilm nimmt mit auf eine emotionale Reise: Er schildert die unbeschwerten frühen Jahre des Meisters in Tibet, die Bewahrung seiner jahrhundertealten Linie im indischen Exil und sein Ziel, die Weisheit des Ostens für die westliche Welt zugänglich zu machen. Der Wendepunkt dieser Entwicklung war das Jahr 1969, als der wilde, unangepasste Hippie aus Dänemark Ole Nydahl und seine Frau Hannah im Himalaya auf den 16. Karmapa trafen.