Kommunales Kino Leverkusen
Forum Filmstudio
Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen

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    Mi. 27.01. - 17.00 Uhr  
    Deportiert ins Ghetto
Eröffnung der Ausstellung »Deportiert ins Ghetto«

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Holocaustgedenktag

Eröffnung der Ausstellung »Deportiert ins Ghetto«

Im Herbst 1941 begann die systematische Deportation jüdischer Menschen aus dem heutigen Nordrhein-Westfalen. Aus Köln und Düsseldorf wurden insgesamt 3014 Juden in das Ghetto von Litzmannstadt (Lódz) im heutigen Polen deportiert. Die Ausstellung „Deportiert ins Ghetto" befasst sich mit der Geschichte der Deportierten vor und schwerpunktmäßig mit ihrer Zeit im Ghetto von Litzmannstadt. Die Vielzahl an gezeigten Fotografien und Original-dokumenten sollen den Deportierten ihre Identität und ihre persönliche Geschichte zurückgeben.

Gäste:
Uwe Richrath - Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen

Dr. Karola Fings - NS-Dokumentations-zentrum der Stadt Köln

Musikalische Gestaltung durch die Musikschule der Stadt Leverkusen

   
    Mo. 01.02. - 19.00 Uhr

Der Jude mit dem Hakenkreuz
Holocaustgedenktag
»Der Jude mit dem
Hakenkreuz«


Lorenz S. Beckhardt liest aus
seinem Buch



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Holocaustgedenktag

»Der Jude mit dem Hakenkreuz«

Lorenz S. Beckhardt liest aus seinem Buch

Die Geschichte einer ungewöhnlichen deutsch-jüdischen Familie – von aufstrebenden Kaufleuten im 19. Jahrhundert über den Großvater Fritz Beckhardt, den glühenden Patrioten und mutigen Piloten im Ersten Weltkrieg, bis zur Generation, die nach 1945 einen Neuanfang im Land der Täter wagt.

   
   
Di. 02.02. - 18.00 u. 20.00 Uhr
Mi. 03.02. - 19.00 Uhr


Irrational Man
Neues Leben
»Irrational Man«


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Neues Leben

»Irrational Man«

USA 2015; Regie: Woody Allen mit Jamie Blackley, Joaquin Phoenix, Parker Posey, Emma Stone; 95 Min

Abe Lucas ist neu in der Kleinstadt Newport und hat eine Existenzkrise, die er zweitweise mit Whiskey zu betäuben versucht. Der Professor unterrichtet Philosophie und weiß auf einmal nicht mehr, welchen tieferen Sinn sein Leben haben soll. Erst eine seiner Studentinnen, Jill, erweckt wieder Lebensfreude in dem zweifelnden Mann. Doch als Abe sein Tief plötzlich überwunden hat und alle eigentlich froh sein sollten, dass er seiner Depression entkommen ist, haben die Frauen seiner Umgebung Zweifel, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Er wirkt zu ausgeglichen, als trüge er ein Geheimnis mit sich herum. Hat er wirklich eine tiefergehende Bedeutsamkeit in seiner Existenz gefunden, die sein Leben aufwertet?

Am 2.2. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.

   
   
Do. 11.02. - 19.00 Uhr
Mo. 15.02. - 17.00 u. 19.00 Uhr


Mia Madre
Fokus Italien
»Mia Madre«





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Fokus Italien

»Mia Madre«

Italien 2015; Regie: Nanni Moretti mit Margherita Buy, John Turturro; 107 Min

Tagsüber dreht Margherita ein Sozialdrama. John Turturro spielt darin einen US-Unternehmer. Nach den aufreibenden, zum Teil aberwitzigen Dreharbeiten kauft sie schnell einen Imbiss und fährt zu ihrer Mutter ins Krankenhaus. Zuhause wartet noch die Tochter mit ihren Sorgen. Nanni Moretti hat die Rolle der Regisseurin der italienischen Top-Schauspielerin Margherita Buy anvertraut, während er selbst den relaxten Bruder spielt, der seiner kranken Mutter selbstgemachte Pasta mitbringt und seiner Schwester Ratschläge gibt. In seinem neuen Film erzählt Nanni Moretti auf sehr unterhaltsame Art und Weise vom schwierigen Leben der Filmarbeiter. Sein „Film im Film“ wird gekrönt von einem herrlich schrecklichen John Turturro.

Am 15.2. ist der Verein zur Unterstützung kommunaler Filmarbeit in Leverkusen e.V. zu Gast.

   
    Fr. 12.02. - 17.00 u. 20.00 Uhr

Ewige Jugend
Fokus Italien
»Ewige Jugend«




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Fokus Italien

»Ewige Jugend«

Italien 2015; Regie: Paolo Sorrentino mit Michael Caine, Harvey Keitel, Jane Fonda; 124 Min

Fred ist Dirigent und Komponist, Mick ist Regisseur. Beide gehen auf die 80 zu und erholen sich in einem Kurhotel in der Schweiz. Fred will nicht mehr arbeiten. Lieber hat er Zeit für seine Tochter, die ihn besucht. Mick dagegen ist kaum zu bremsen. Er hat ein ganzes Team von jungen Drehbuchschreibern aus verschiedenen Orten mitgebracht. Sein neuer Film - Arbeitstitel „The Last Day“ - soll sein Vermächtnis werden. Unter den anderen Gästen der Heilanstalt zwischen eintönigem Wassertreten und wunderschöner Schweizer Bergwelt sei noch ein junger Schauspieler erwähnt, der sich mit großer Energie auf eine sehr ernste Rolle vorbereitet.

   
    Di. 16.02. - 19.00 Uhr

Von Calgari zu Hitler

Filmkunst der 20er Jahre

»Von Calgari zu Hitler«


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Filmkunst der 20er Jahre

»Von Caligari zu Hitler«

Deutschland 2015; Regie: Rüdiger Suchsland; 113 Min

Der Film erzählt die Epoche des Kinos zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit in den 20er Jahren und ergänzt dies mit Aus-blicken auf das politische und gesellschaftliche Geschehen der aufregenden 20er Jahre. Während der frühen 1940er Jahre arbeitete der Soziologe Siegfried Krakauer als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum of Modern Art in New York. In dieser Zeit entstand sein 1947 veröffentlichtes Werk „Von Caligari zu Hitler“: Eine psychologische Geschichte des deutschen Films, in dem er anhand von deutschen Kino-Filmen nachvollzog, wie sich die nationalsozialistische Machtergreifung und deren Totalitarismus bereits vor 1933 in den Werken der Weimarer Republik andeutete. Suchsland unternimmt eine unterhaltsame Achterbahnfahrt in die beste Zeit des deutschen Kinos und in die Abgründe des Unter-bewusstseins mit zahlreichen Zeitzeugen und Filmemachern.

Begleitprogramm zur Ausstellung „Mediengeschichte an Rhein und Wupper“ in Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein Abt. Leverkusen-Niederwupper, Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen, Stadtgeschichtliche Vereinigung Leverkusen

   
    Mi. 17.02. - 19.00 Uhr

L´Chaim - Auf das Leben!
Holocaustgedenktag
»L´Chaim - Auf das Leben!«





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Holocaustgedenktag

»L´Chaim - Auf das Leben!«

Deutschland 2014; Regie: Elkan Spiller mit Chaim Lubelski, Nechuma Lubelski; 92 Min

Bevor er zum erfolgreichen Geschäftsmann in New York und professionellen Schachspieler in St. Tropez wurde, hatte Chaim Lubelski bereits ein ziemlich wildes Leben geführt. Deutschland, Paris, London und Afghanistan – vom Hippiedasein bis zum Dealer – er hat nichts ausgelassen. Als seine Mutter krank wird und Hilfe benötigt, entscheidet er sich mit 63 Jahren, in Antwerpen mit ihr zusammen zu ziehen. Er opfert sich für sie mit Hingabe auf und sieht es als seine Mission an, ihren Schmerz zu vertreiben, gerade da sie eine Überlebende des Holocaust ist. Das gemeinsame Leben der beiden ist von Zärtlichkeit, liebevollen Sticheleien und Humor geprägt. Mit großer Nähe begleiteten wir ihren Alltag, teilen ihre Gedanken und ihr Lachen. Ein bewegender Dokumentarfilm über eine  faszinierende, charismatische Persönlichkeit, deren Name auch einen Wunsch beinhaltet: Ein Hoch auf das Leben!

   
    Do. 18.02. - 19.00 Uhr

Das jüngste Gewitter
Besser leben!
»Das jüngste Gewitter«


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Besser leben!

»Das jüngste Gewitter«

Schweden 2007; Regie: Roy Andersson mit Håkan Angser, Eric Bäckman; 94 Min

Der Film zeigt den Menschen in allen seinen Aspekten voller Selbstsucht und Gleichgültigkeit aber auch voller Mitgefühl und Liebe. Zwischen schwarzhumoriger Komödie und existentiellem Drama erzählt der Schwede Roy Andersson von den täglichen Absurditäten des menschlichen Lebens. Da ist beispielsweise die junge Frau, die sich die Hochzeit mit einem begehrenswerten, aber unerreichbaren Rockmusiker erträumt. Oder der Psychologe, der es nicht mehr erträgt, seine Patienten mit ihren eingebildeten Krankheiten zu behandeln. Oder der Frisör, der sich an einem ungehobelten Kunden mit einer Skinheadfrisur rächt. Oder der Familienvater, der sich an einer langen Tafel am Tischtuchtrick versucht und scheitert.


In Kooperation mit Bayer Kultur. Einführung: Lutz Gräfe

   
    Fr. 19.02. - 16.00 Uhr
Sa. 20.02. - 15.00 Uhr


Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft
Kinderfilm
»Pettersson und Findus –
Kleiner Quälgeist,
große Freundschaft«





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Kinderfilm

»Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft«

Deutschland 2013; Regie: Ali Samadi Ahadi mit Ulrich Noethen, Marianne Sägebrecht; 90 Min

Beda Andersson findet den kleinen Kater Findus im Wald und bringt ihn zu Pettersson. Dessen Wunsch, dass der kleine Kater mit ihm sprechen kann, geht über Nacht in Erfüllung und so beginnt eine wunderbare Freundschaft. Pettersson, ein Tüftler, Bastler und Erfinder, erlebt fortan mit dem kleinen frechen Kater aufregende, aber auch gefährliche Abenteuer.

   
    Mo. 22.02. - 19.00 Uhr
Di. 23.02. - 18.00 u. 20.00 Uhr


Men & Chicken
Fokus Skandinavien
»Men & Chicken«





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Fokus Skandinavien

»Men & Chicken«

Dänemark 2015; Regie: Anders Thomas Jensen mit Mads Mikkelsen, David Dencik; 104 Min 

Evolutionspsychologe Gabriel und sein gegensätzlicher und zwangsgestörter Bruder Elias erfahren durch ein lapidares Video des verstorbenen Vaters, adoptiert worden zu sein. Als Gabriel ihren echten Erzeuger ausfindig macht, der im  hohen Alter auf einer entvölkerten Insel lebt, begegnen sie ihren Halbbrüdern. Diese hausen in einer mehr als prekären Situation. Das Geheimnis um den versteckten Vater wird mit allen Mitteln gewahrt. Hinreißende und ungewöhnliche dänische Komödie, mit der Anders Thomas Jensen “Adams Äpfel” durchaus toppt.

Am 23.2. ist der Filmclub Leverkusen e.V. zu Gast.

   
    Mi. 24.02. - 19.00 Uhr

Am Ende ein Fest
Holocaustgedenktag
»Am Ende ein Fest«





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Holocaustgedenktag

»Am Ende ein Fest«

Israel/Deutschland 2014; Regie: Sharon Maymon, Tal Granit mit Ze’ev Revah, Levana Finkelshtein; 93 Min

Eine Gruppe von Senioren hat sich im Altersheim um den 72-jährigen Yehezkel, einen Tüftler und Erfinder, zusammengeschlossen: Sie wollen Max, einem Freund, dabei helfen sein Sterben zu erleichtern. Zusammen mit einem pensionierten Tierarzt, der die Beruhigungs-mittel besorgt, und einem ehemaligen Polizisten, der die Beweise verwischen soll, suchen sie nach dem besten Weg, um Max' Wunsch zu erfüllen. Da keiner sich tatsächlich dazu überwinden kann, ihn zu töten, baut Yehezkel eine Maschine, mit der der Sterbende sich selbst töten kann. Bald schon ist diese Maschine in aller Munde und Menschen aus ganz Jerusalem strömen zu dem Altersheim, um ihre Liebsten von ihren Leiden zu befreien. Anfangs noch zögernd, geben Yehezkel, seine Frau Levana und Dr. Daniel bald dem Andrang der Sterbewilligen nach und die eingeschworene Truppe macht sich auf, um letzte Wünsche zu erfüllen. Währenddessen verschlechtert sich der Zustand von Levana, Yehezkels Frau, die an Alzheimer leidet, und bald muss Yehezkel selbst eine Entscheidung treffen.

   
    Do. 25.02. - 19.00 Uhr
Die letzten Gigolos

Besser leben!

»Die letzten Gigolos«




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Besser leben!

»Die letzten Gigolos«

Deutschland 2014; Regie: Stephan Bergmann, 86 Min 

Bergmann zeigt eine Welt der gesellschaftlich besser gestellten Menschen: ob leidenschaftlicher Tango im Teesalon, entspannter Spaziergang an Bord oder Tagesausflüge an exotischen Urlaubszielen, „Die letzten Gigolos“ sind graumelierte Herren von Welt. Sie verbringen ihren Lebensabend auf Kreuzfahrtschiffen – als Unterhalter und Tanzpartner für amüsierfreudige Frauen ab 60, um deren Urlaubsträumen nachzuhelfen. Organisiert von Agenturen und angestellt von Reedereien bereisen sie die Weltmeere und werden belohnt mit dem Abenteuer Kreuzfahrt und der Flucht aus ihrem Seniorendasein.

In Kooperation mit Bayer Kultur. Einführung: Lutz Gräfe

   
    Fr. 26.02. - 18.00 u. 20.00 Uhr
Mo. 29.02. - 17.00 u. 19.00 Uhr


Macbeth
Shakespeare im Film
»MacBeth«


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Shakespeare im Film

»MacBeth«

GB 2015; Regie: Justin Kurzel mit Michael Fassbender, Marion Cotillard; 113 Min

Schottland im Mittelalter. Nach einer siegreichen Schlacht beginnt der Aufstieg des machthungrigen Heerführers Macbeth. Verführt von einer mysteriösen Prophezeiung und angetrieben von seiner ehrgeizigen Frau ermordet Macbeth seinen König Duncan, um selbst den Thron zu besteigen. Sogar seinen Freund und Mitwisser Banquo lässt er beseitigen. Doch je brutaler seine Schreckensherrschaft wird, desto mehr plagen Macbeth und seine Frau die Dämonen ihrer Schuld. Als sich Duncans Sohn Malcolm mit Macbeths größtem Widersacher Macduff verbündet und eine Armee gegen den Tyrannen versammelt, wendet sich das Blatt. Der Königsmörder und seine machtgierige Frau: Kaum ein Werk fasziniert seit Jahrhunderten so wie Shakespeares Tragödie vom Aufstieg und Fall Macbeths. Der Film wurde in Schottland an Originalschauplätzen gedreht.

 
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